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Nikotinsucht

 Einführung Vorkommen Symptome Formen Verlauf Ursachen Therapie
Rauchen abgewöhnen

Nikotinsucht, Nikotinabhängigkeit, Tabaksucht, Zigarettensucht 

Einführung

Die zum Konsum aufbereiteten Blätter der Tabakpflanze werden wie die Pflanze als Tabak bezeichnet. Das Hauptalkaloid des Tabaks ist das Nikotin, das sowohl beruhigend wie auch anregend wirkt und ein starkes Abhängigkeitspotenzial besitzt. Die chemische Verbindung ist dieses Stoffes ist: 3-(1-Methyl-2-pyrrolidinyl)-pyridin.

Nach den heute vorliegenden Erkenntnissen enthält Tabak neben dem Nikotin mehr als 4.000 weitere Substanzen, wie z. B. Cyanwasserstoff, Benzol, Formaldehyd, Hydrazin, Vinylchlorid, Cadmium, Blei, Nickel, Chrom, Aluminium und Kohlenmonoxid.

Nikotin wird bei Rauchen freigesetzt und gelangt an Teerpartikel gebunden die Lunge und von dort in den Blutkreislauf. Bereits nach kurzer Zeit gelangen die Nikotinmoleküle in das Gehirn, lagern sich an Nervenzellen an und beeinflussen deren Aktivität. In niedrigen Dosen wirkt die Substanz anregend und in höheren Dosen beruhigend und muskelentspannend. Durch die Zufuhr des Alkaloides werden außerdem Hungergefühle, Angstgefühle, Stress, Unruhe und Aggressionen gemildert. Nikotin ist eines der stärksten Pflanzengifte. Die tödliche Dosis für den Menschen beträgt 50 mg. Diese Dosis wird beim Rauchen allerdings nicht erreicht, weil nicht alles Nikotin aufgenommen und weil das Nikotin im Organismus schnell umgesetzt wird.

Nikotin ist weder krebserzeugend noch wurden teratogene (fruchtschädigende) Wirkungen beobachtet. Die chronischen Gesundheitsschäden der Raucher werden durch die mit dem Rauch aufgenommenen Stoffe Kohlenmonoxid, Cyanwasserstoff, Benzol, Cadmium, Nitrosamine und durch andere gesundheitsschädlichen Bestandteile des Tabakrauchs verursacht, d. h. das gesundheitliche Risiko des Rauchens beruht auf den im Rauch enthaltenen Begleitstoffen. Die beim Rauchen aus dem Tabak entstehenden Teersubstanzen und das Kohlenmonoxid verursachen eine schlechtere Sauerstoffversorgung und Durchblutung des Organismus, führen zu Bronchitis oder Lungenkrebs und erhöhen das Risiko für andere Erkrankungen, wie z. B. Herzerkrankungen, Bluthochdruck und Krebs. Rauchen bewirkt zudem eine schlecht durchblutete, matt wirkende Haut und eine Verschlechterung des Geschmackssinns. Nach neueren Erkenntnissen verursacht Rauchen auch einen vorzeitigen Ausfall der Zähne.

Durch eine Beendigung des Rauchens kann es zu Entzugserscheinungen kommen, weil sich die Nikotinsensoren im Gehirn an die tägliche Nikotindosis gewöhnt haben. Je mehr Sie rauchen, desto mehr Nikotinsensoren entwickeln sich und verstärken Ihr Verlangen nach der Zigarette. Diese Sensoren bewirken auch die Reizbarkeit, Unkonzentriertheit, Unruhe und schlechter Laune beim Nikotinentzug. Bei einer Abstinenz vom Rauchen kann es auch zu einer Gewichtszunahme kommen.

Seit Jahren wird vor dem Nikotingenuss in Form des Rauchens gewarnt, doch bei vielen Rauchern ist die Sucht stärker als die Vernunft. Es ist inzwischen ausreichend dokumentiert, dass Rauchen krebsfördernd ist. Rauchen schädigt alle Körperorgane aber insbesondere die Lunge. "Rauchen gefährdet die Gesundheit" ist auf jeder Zigarettenpackung zu lesen. Dennoch schaffen nur wenige Raucher den Weg zur Abstinenz, denn Nikotin gehört zu den Substanzen, die ein hohes Suchtpotential haben.

Vorkommen

Von den Erwachsenen in Deutschland rauchen etwa 33 Prozent (N.N., 2007), davon sind 39 % Männer und 31 % Frauen. Hochgerechnet auf die Bevölkerung (18 bis 59-Jahre) sind dies 16,7 Mio. Raucher (9,5 Mio. Männer und 7,2 Mio. Frauen), von denen 5,8 Mio. (35 %) starke Raucher (mehr als 20 Zigaretten pro Tag) sind. Die meisten Raucher (45 %) finden sich in der Altersgruppe der 18 bis 20-Jährigen (N.N., 2006). Das durchschnittliche Einstiegsalter in den Zigarettenkonsum liegt bei etwa 13 Jahren.

Der Tabakkonsum ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko. Etwa 140.000 Menschen sterben jährlich an den direkten Folgen des Rauchens. Etwa 50 % der tabakbedingten Todesfälle gehören zur Altersgruppe 35 bis 69-Jahre. Die Lebenserwartung verkürzt sich im Durchschnitt um 20 Jahre (N.N., 2007).

Nach Angaben der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren (DHS) wurden im Jahre 2003 in Deutschland 132,6 Mrd. Zigaretten geraucht. Dies entspricht einer Abnahme um 8,6 % im Vergleich zum Vorjahr.

Tabelle 1: Pro-Kopf-Verbrauch je Einwohner und Jahr in Deutschland nach DHS.

Jahr
1999
2000
2001
2002
2003
Zigaretten
1.770
1699
1733
1761
1607

 

Symptome

Ein typischer Rausch wie z. B. beim Alkoholkonsum mit Störungen im Bereich der Wahrnehmung, Emotionen, des Antriebs oder der Motorik tritt beim Rauchen nicht auf. In niedrigen Dosen wirkt die Substanz anregend und in höheren Dosen beruhigend und muskelentspannend. Durch die Zufuhr des Alkaloides werden außerdem Hungergefühle, Angstgefühle, Stress, Unruhe und Aggressionen gemildert.

Beim Erstkonsum oder ungewohnten Tabakkonsum führt die Nikotinzufuhr sehr häufig zu Vergiftungserscheinungen. Zu nennen sind z. B. erhöhter Speichelfluss, Schwindelgefühl, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Herzjagen bis hin zu Bewusstseinsstörungen und komatösen Zuständen. Bei einer Gewöhnung an die Substanzen treten diese Erscheinungen jedoch immer mehr zugunsten einer psychischen Wirkung in den Hintergrund. Es kommt zu einer gesteigerten Aufmerksamkeit, das Gedächtnis wird unterstützt, die Stresstoleranz nimmt zu, während gleichzeitig Erregung und Aggression abnehmen. Dabei wird die Wirkung des Rauchens in erheblichem Maße von der individuellen Situation und Stimmungslage des Konsumenten beeinflusst. So kann Rauchen in Stresssituationen beruhigend und bei Niedergeschlagenheit anregend wirken. Von wesentlicher Bedeutung für das Genussempfinden beim Rauchen ist darüber hinaus die persönliche Verknüpfung des Rauchens mit positiv erlebten Situationen, wie beispielsweise Rauchen in Gesellschaft, die Zigarette nach dem Essen, die Pausenzigaretten etc. (DHS, 2001).

Nikotin hat ein mit anderen Rauschmitteln wie Amphetaminen, Kokain oder Morphin vergleichbares hohes Suchtpotential. Die Gefahren des Rauchens liegen neben den zuvor erwähnten akuten Vergiftungssymptomen vor allem in einer raschen Gewöhnung und Toleranzbildung sowie langfristig schwerwiegenden gesundheitlichen Risiken bei Nikotinabhängigen.

Durch eine Beendigung des Rauchens kann es zu Entzugserscheinungen kommen, weil sich die Nikotinsensoren im Gehirn an die tägliche Nikotindosis gewöhnt haben. Je mehr Sie rauchen, desto mehr Nikotinsensoren entwickeln sich und verstärken Ihr Verlangen nach der Zigarette. Diese Sensoren bewirken auch die Reizbarkeit, Unkonzentriertheit, Unruhe und schlechte Laune beim Nikotinentzug. Bei einer Abstinenz vom Rauchen kann es auch zu einer Gewichtszunahme kommen.

Formen   Verlauf

Raucher haben eine deutlich eingeschränkte Lebenserwartung. Allein die durch Rauchen verursachten Lungenkrankheiten gehören zu den 10 häufigsten Todesursachen weltweit. Dazu zählen die chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) und der Lungenkrebs. Lungenkarzinomen entstehen nach Schätzungen in 90 bis 95% der Fälle im Alter zwischen 35 und 69 Jahren als Folge des Rauchens.

Mit dem Rauchen werden aber auch zahlreiche andere Krebsarten in Zusammenhang gebracht. Dies sind:

  • Zungen/Mundhöhlenkrebs,
  • Speiseröhrenkrebs,
  • Magen/Darmkrebs,
  • Blasenkrebs.

40 bis 45 % alle Krebstodesfälle werden ursächlich auf das Rauchen zurückgeführt.

Trotz der erheblichen gesundheitlichen Risiken schaffen nur wenig Betroffene den Ausstieg. Etwa die Hälfte aller Raucher kann als suchtkrank bezeichnet werden. Während Nikotin suchterzeugend aber gesundheitlich relativ harmlos ist, werden die eigentlichen Gesundheitsschäden vornehmlich durch die zahlreichen anderen Schadstoffe verursacht, von denen allein mehr als 40 Substanzen nachweislich krebserregend sind und etliche zu besonderen Gefährdungen in der Schwangerschaft führen und schädigend auf die Gefäße wirken.

Rauchen fördert die Verengung und Verkalkung der Blutgefäße, was zu schwerwiegenden Durchblutungsstörungen insbesondere der Herzkranzgefäße und der äußeren Gliedmaßen führen kann und die Thromboseneigung begünstigt. Die jährliche Zahl der tabakbedingten, frühzeitigen Todesfälle beträgt etwa 140.000. Die durch das Rauchen verursachten Kosten (Karzinome, Herzkreislauf-Erkrankungen) belaufen sich nach Angaben der DHS für das Jahr 1996 auf 16,6 Mrd. Euro (32,5 Mrd. DM).

Ursachen

Etwa 80 % aller Raucher versuchen mindestens einmal im Leben mit dem Rauchen aufzuhören, aber nur etwa 1 bis 5 % können ihre Abstinenzentscheidung dauerhaft umsetzen. Die Rückfallquoten sind sehr hoch. Die geringen Erfolgsquoten beruhen auf dem hohen Suchtpotential des Nikotins, dass neben der direkten Wirkung auf die nicotinergen Acetylcholinrezeptoren vor allem der Beeinflussung des Dopaminsystems zugeschrieben wird. Es wird angenommen, dass durch diesen Botenstoff maßgeblich der Belohnungseffekt des Rauchens bestimmt wird. Da eine regelmäßige Nikotinaufnahme eine Zunahme der zentralen nicotinergen Acetylcholinrezeptoren bewirkt, kommt es beim Ausbleiben der Nikotinzufuhr zu Entzugssymptomen (DHS, 2001).

Therapie

Die Angebote für die Raucherentwöhnung reichen von psychotherapeutischen Verfahren bis zur Pharmakotherapie mit Nikotin-Ersatzpräparaten oder der Anti-Raucher-Pille. Sehr wichtig für den Therapieerfolg ist die Motivation des Betroffenen. Diese kann durch Beratungsgespräche mit dem Arzt, in Nikotinentwöhnungsgruppen oder Selbsthilfegruppen beachtlich erhöht werden.

  • Nikotinersatztherapie: Nikotin wird dem Organismus in Form von Pflastern oder Kaugummis zugeführt. Ziel ist es, die beim Nikotinabhängigen vermehrten Rezeptoren abzudecken und dadurch die Erfolgschancen einer Entwöhnung zu erhöhen. Der Preis für die auf dem Markt befindlichen Pflaster beträgt für eine einwöchige Anwendung je nach Packungsgröße und Nikotinmenge etwa 20 Euro.
  • Akupunktur: Bei dieser Methode sollen ausgewählte Suchtpunkte des meridianen Systems beeinflusst werden. Die Methode soll etwa 50 % der Raucher ansprechen, das Verlangen nach der Zigarette dämpfen und die Entzugserscheinungen mildern. Zur Raucherentwöhnung werden 2 bis 5 Sitzungen benötigt, wobei eine einzelne Anwendung ca. 50 Euro kostet.
  • Hypnose: Bei der Hypnose wird der Raucher in einen Trance-Zustand versetzt. Der Hypnotherapeut wirkt auf das Unterbewusstsein des Rauchers ein und versucht z. B. das Rauchen mit unangenehmen Vorstellungen (z. B. dem Gefühl Asche im Mund zu schmecken) suggestiv zu beeinflussen. Die Erfolgsquoten sind stark schwankend (30 bis 80 %) und hängen wie bei allen anderen Entwöhnungstherapien in erster Linie von der Motivation des Betroffenen ab.

Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten, kann Ihnen die Berücksichtigung der nachfolgend aufgeführten Punkte ganz erheblich bei der Umsetzung Ihres Vorsatzes helfen. Lesen Sie sich diese Punkte durch, setzen Sie sich damit auseinander und setzen Sie diese um.

  • Stärken Sie Ihre Motivation durch Gespräche mit Ihrem Arzt und/oder einem Suchttherapeuten, die Teilnahme an Raucherentwöhnungsgruppen oder Selbsthilfegruppen. Verändern Sie Ihr altes (rauchbezogenes) Umfeld und machen Sie sich die Vorteile des Nichtrauchens bewusst. Denken Sie daran, dass sich Ihr Geruchs- und Geschmackssinn bereits wenige Tage nach dem Aufhören verbessert, dass Sie Ihrer Gesundheit Gutes tun, Ihre Allgemeinbefindlichkeit verbessern und eine höhere Lebenserwartung haben werden.
  • Vernichten Sie alle Raucherutensilien wie Aschenbecher, Feuerzeuge und Zigaretten in Ihrem Umfeld: Sie sind nicht mehr von Bedeutung, da Sie nie wieder Rauchen.
  • Erzählen Sie möglichst vielen Freunden und Bekannten von Ihrem Plan, mit dem Rauchen aufzuhören. Je mehr davon wissen, um so leichter wird die Umsetzung Ihrer Abstinenzentscheidung und um so geringer ist die Gefahr eines Rückfalls.
  • Meiden Sie Situationen, in denen Sie viel geraucht haben und in denen Sie zum Rauchen verführt werden könnten. Dies sind z. B. Familienfeiern oder Partys.
  • Sorgen Sie für regelmäßige Bewegung. Machen Sie Spaziergänge, gehen Sie Schwimmen oder Laufen. Bewegung hebt die Stimmung und senkt das Rauchverlangen.
  • Denken Sie darüber nach, wie Sie sich Verwöhnen und Belohnen können. Sie könnten sich z. B. nach einer bestimmten Zeit des Nichtrauchens einen Wunsch erfüllen oder sich nach einem besonders anstrengenden Nichtrauchertag mit einem Blumenstrauß belohnen.
  • Denken Sie darüber nach wie Sie sich Ablenken können. Angenehme Tätigkeiten lenken Sie vom Rauchverlangen ab.
  • Entwickeln Sie Alternativen zum Rauchen in Verführungssituationen. Zu den vielfältigen Möglichkeiten zählen z. B. Geschicklichkeitsspiele, Zähneputzen, um einen "rauchfeindlichen" Geschmack im Mund zu haben und eine Ablenkung durch anregende Gespräche.
  • Sorgen Sie für eine ausgewogene Ernährung. Frisches Obst, Saft, Mineralwasser und ab und zu ein Gang an die frische Luft erleichtern das Nichtrauchen.
  • Bei Gewichtsproblemen, sollten Sie den überflüssigen Pfunden mit mäßiger aber regelmäßiger Bewegung begegnen. Essen Sie möglichst fettfreie Lebensmittel und trinken Sie viel Wasser, damit man das Hungergefühl gemindert wird.
  • Rückfälle müssen keine Katastrophe sein. Lassen Sie sich durch einen Rückfall nicht entmutigen, sondern denken Sie über die Hintergründe Ihres Rückfalls nach und entwickeln Sie Strategien zur zukünftigen Vermeidung eines Rückfalls.

Rauchen abgewöhnen / Rauchentwöhnung

Sich das Rauchen abgewöhnen! Viele Wege führen nach Rom!

In diesem Abschnitt wird noch ausführlicher das "Nichtrauchen" thematisiert und es wird dazu motiviert, Nichtraucher zu werden.

Es werden Aspekte aufgezeigt, die Vorteile und Lebensqualität eines "qualmfreien" Lebens aufzeigen sollen.

Möglichkeiten zum Nichtraucher zu werden, insbesondere durch einen Kurs zur Rauchentwöhnung, werden dargestellt. Auf die Möglichkeit der Unterstützung durch Nikotinersatzpräparate beim "Rauchen abgewöhnen" wird ebenfalls eingegangen.

Wir wollen auch persönliche Erfahrungen von Menschen darstellen, die das Rauchen aufgegeben haben.

Haben auch Sie etwas zu diesem Thema zu berichten? Oder wollen Sie schildern, wie Sie "aufgehört" haben? Dann melden Sie sich bei uns per E-Mail! Gerne nehmen wir ihren Beitrag mit auf!

Rauchen aufhören - Vorteile ...
Vorteile Nichtrauchen? Da gibt es viele ...

Warum sollten Sie das Rauchen aufgeben? Wir haben einmal einige mögliche Gründe für den Entschluss, sich das Rauchen abgewöhnen zu wollen, hier zusammengetragen. Die Vorteile einer Aufgabe des Rauchens sind zahlreich:

Sehen Sie wieviel Geld Sie durch das Nichtrauchen sparen, was nach der letzten Zigarette im Körper geschieht und lesen Sie unsere Erfahrungsberichte zu Rauchen aufhören

Vorteile Nichtrauchen:

> Gesundheit und körperliches Wohlbefinden

> verfeinerter Geschmacks- und Geruchssinn

> positives und attraktives Selbstbild

> frischer und lebendiger Atem

> frische Luft in der Wohnung und im Auto

> weniger Streß-Symptome

> und nicht zuletzt: mehr Geld

Was wäre Ihr Grund, mit dem Rauchen aufzuhören? Finden Sie Ihren ganz persönlichen Grund für einen Rauchstopp heraus!

 

... nach der letzten Zigarette

Wenn Sie mit dem Rauchen aufgehört haben, wird sich ihr körperlicher Zustand wieder "normalisieren". Hier haben wir einmal aufgelistet, mit welchen Veränderungen nach der letzten Zigarette zu rechnen ist:

Nach 20 Minuten Blutdruck, Körpertemperatur und Herzschlagfrequenz sinken auf gleiche Werte wie bei einem Nichtraucher.
Nach 8 Stunden Der Raucheratem ist weg.

Das giftige Kohlenmonoxyd in den roten Blutkörperchen ist durch Sauerstoff ersetzt worden.

Nach 24 Stunden Das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden, ist gesunken.
Nach 48 Stunden Veränderungen in den Nervenendungen verfeinern den Geruchs- und Geschmackssinn wieder.
Nach 3 Tagen Ich atme merklich besser.
Nach 3 Monaten Die Blutzirkulation hat sich verbessert. Das Gehen wird leichter.
Die Lungenkapazität ist um 30 % gesteigert.
Nach 9 Monaten Die chronische Reizung der Nasennebenhöhlen ist verebbt.

Der Raucherhusten ist weg, weil die feinen Härchen in den Lungen, die Fremdstoffe entfernen sollen, nachgewachsen sind.

Ich bin allgemein leistungsfähiger. 

Nach einem Jahr Mein Risiko einer Erkrankung der Herzkranzgefäße ist nur noch halb so groß wie das eines Rauchers.
Nach 2 Jahren Mein Herzinfarktrisiko nimmt ab.

Das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, ist wesentlich geringer.

Mein Risiko für Krebserkrankungen der Mundhöhle ist nur noch halb so groß wie das eines Rauchers.

Nach 10 Jahren Mein Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, ist so gering wie das jedes Nichtrauchers.

Nach der letzten Zigarette werden Sie sich also wahrscheinlich Schritt für Schritt immer besser fühlen!

Tabelle aus: Verein  Herz und Gefäße e.V., Bad Oeynhausen, in Zusammenarbeit mit der Kardiologischen Klinik des Herz- und Diabeteszentrums NRW, Georgstraße 11, 32545 Bad Oeynhausen. Quelle: American Cancer Society/NZZ (06-04-30)

 

Geld verdienen mit Nichtrauchen

Die Fakten sind sicherlich jedem Raucher bekannt. Dennoch wollen wir noch einmal deutlich machen, wieviel Geld das Rauchen kostet. Dazu die bekannte Beispiel-Rechung:

> Sie rauchen ca. 1 Schachtel Zigaretten am Tag (= 4 Euro)

> Sie haben monatliche Kosten von 120 Euro

> Sie haben jährliche Kosten von 1460 Euro

> Wenn Sie vom Jugendalter bis zum Rentenalter (ca. 40 Jahre) rauchen würden, dann entstünden Kosten dafür von rund 60000 Euro!!!

 

Rauchen aufhören

Warum also nicht jetzt mit dem Rauchen aufhören? Was haben sie zu verlieren? Die rationalen Argumente müssten dafür sprechen, das Rauchen aufzugeben. Zuviele Argumente sprechen gegen das Rauchen. Neben dem Geld und den Gesundheitsgefahren ist es eigentlich auch recht "unsinnig" Rauch zu inhalieren. Was sollte das für einen Sinn machen. Bei einem leckeren Eis und einem angenehmen Getränk würde sich dagegen keiner wundern, würde man es zu sich nehmen.

Es muss davon ausgegangen werden, dass allein die Gewohnheit und die körperliche und psychische Abhängigkeit das Rauchen begründen. Mit dem Rauchen aufhören würde bedeuten, sich dieser Abhängigkeit zu stellen. Sich zu stellen und Auswege zu suchen, um die sucht zu überwinden. Vielleicht können Sie sich aufraffen und mit dem Rauchen aufhören, lohnen würde es sich auf jeden Fall! Versuchen Sie es bspw. mit Rauchen abgewöhnen in einem Kurs.

November 26, 2010 von admin

ILS Fernkurs Psychologie

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