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Naturheilkunde, Naturheilverfahren, Naturheiler, Heilpraktiker
| Allgemeine Übersicht zu Finanzierung der Behandlung durch Naturheiler. | |
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Welche Ausbildung haben Naturheiler?
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Wie wirken Naturheilverfahren?
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Naturheilverfahren
Wer eine alternative Behandlung zur Schulmedizin sucht, hat die Möglichkeit, einen Arzt für Naturheilverfahren und/oder Homöopathie oder einen Heilpraktiker aufzusuchen. Eine generelle Aussage, welcher Behandler welches Verfahren am ehesten qualifiziert durchführt, ist nicht möglich.
Obwohl es die Zusatzbezeichnung "Naturheilverfahren" schon seit 1956 gibt, gibt es nur wenige Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren und/oder Homöopathie. Zusatzbezeichnung heißt, dass sich ein Arzt nach seinem Examen einen bestimmten Medizinbereich vertieft hat. Seit 1993 sind Naturheilverfahren Prüfungsbestandteil im Examen der Medizinstudenten, d. h. es werden u. a. Kenntnisse über die Grundlagen der Naturheilkunde, der Naturheilverfahren und der Homöopathie überprüft.
Der Beruf des Heilpraktikers ist staatlich anerkannt und ein eigenständiger Heilberuf auf der Grundlage des Heilpraktikergesetzes. Die Berufsausbildung dauert in der Regel drei Jahre und schließt mit einer Kenntnisprüfung vor dem zuständigen Gesundheitsamt ab. HeilpraktikerInnen arbeiten auf ganzheitlicher Basis, d. h. bei allen diagnostischen und therapeutischen Bemühungen sollten Geist, Körper und Seele des Menschen berücksichtigt werden. Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker genießen heute eine in der Bevölkerung zunehmende Anerkennung. Einige der ganzheitlichen Therapien haben ihren festen Platz in der Heilkunde und finden gerade in den letzten Jahren einen ständig wachsenden Zuspruch.
Ziel einer naturheilkundlichen Behandlung ist die Heilung einer Krankheit und nicht das Bekämpfen von Symptomen. Ganzheitliche Behandlung bedeutet auch Einbezug der Interaktionen und Beziehungen des Erkrankten in dem näheren und weiteren Umfeld. Ganzheitsmedizin betrachtet Geist, Seele und Körper als Einheit, d. h. die physiologischen, psychischen und kognitiven Funktionen des Erkrankten werden als voneinander abhängige, sich gegenseitig beeinflussende Systeme angesehen, die zur Erfassung der Komplexität eines Krankheitsbildes und der Ursachenfindung herangezogen werden.
Die unterschiedlichen naturheilkundlichen Therapiemethoden und alternativen Therapien sollen u. a. die Selbstheilungskräfte des Organismus anregen. Neben der Schulmedizin, wie sie als wissenschaftlich überprüfbare Heilkunde an den Hochschulen gelehrt und den wissenschaftlichen Naturheilverfahren wie die Pflanzentherapie, gibt es eine immer größer werdende Zahl an "alternativen" diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die unter verschiedenen Begriffen wie z. B. "Alternativmedizin", "Komplementärmedizin" oder "Paramedizin" zusammengefasst werden. Zu den diagnostischen Verfahren zählen die Irisdiagnostik, Zungen- oder Ohrmuscheldiagnostik, die Elektroakupunktur, die Thermoregulationsdiagnostik und der sogenannte Kristallisationstest. Bei den therapeutischen Verfahren sind die Zellulartherapie, Eigenblut- und Eigenharnbehandlung, Magnetfeldtherapie, Sauerstofftherapie, Ozontherapie, Bioresonanztherapie und die Blütentherapie nach Bach zu nennen. Bei allen genannten Verfahren handelt es sich um nicht allgemein anerkannte Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, d. h. die wissenschaftliche Prüfung ist noch nicht abgeschlossen bzw. wurde noch nicht begonnen. Dies bedeutet auch, dass die mit diesen Methoden erzielten diagnostischen Ergebnisse bzw. die therapeutische Wirksamkeit der genannten Verfahren nicht überprüfbar sind.
Die Zahl der Naturheilverfahren und der sogenannten "alternativen" Verfahren hat in den vergangenen Jahren ständig zugenommen. Nachfolgend sind einige in Deutschland verbreitete Verfahren aufgelistet. Diese Auflistung erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Klicken Sie auf den blauen Pfeil hinter dem Therapieverfahren.
| Blütentherapie nach Bach |
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| Ernährungstherapie |
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| Kinesiologie |
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| Psycho-Kinesiologie |
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| Homöopathie |
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| Pythotherapie (Pflanzentherapie) |